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Kultur- und Heimathaus Borgholzhausen

Viele Millionen Jahre, bevor die ersten Wanderer nach Borgholzhausen kamen, lebten hier Dinosaurier. Ja, es gab sogar ein tropisches Meer. Die Spuren dieser Vorzeit sind heute im ErdZeitCenter des Kultur- und Heimathauses zu betrachten. Die Sammlung der Riesenammoniten (Kopffüßler) zählt zu den weltweit größten. Die Fährtenplatte mit dem Saurierabdruck ist 240 Millionen Jahre alt. Auch Kunst und Ortsgeschichte finden die Besucher im Heimathaus. Führungen nach Voranmeldung unter Tel. 05425 1866.

Panorama-Blick vom Luisenturm

Kräftig durchschnaufen muss der Wanderer nach dem Weg auf die knapp 300 Meter hohe Johannisegge. Lohn ist einer der schönsten Aussichtspunkte im Ravensberger Land. Vom hölzernen Luisenturm aus kann man bei gutem Wetter bis ins Münsterland und zur Porta Westfalica sehen. Ein unvergleichliches Panorama und ein Genuss fürs Auge auf dem „Weg für Genießer“. Der Clou: Der Turm ist jederzeit geöffnet. Wen Auf- und Abstieg ermüdet haben, der findet am Fuß des Turmes die Gaststätte Luisenturmhütte.

Gaststätte Luisenturm-Hütte

Peter-Eggermont-Straße
33829 Borgholzhausen

Tel. Hütte: 05425 1466
Tel. Privat: 05425 1324
E-Mail: info@luisenturmhuette.de
Internet: www.luisenturmhuette.de

Felder und Wiesen – der Rastplatz „Sehen“

Der Rastplatz „Sehen“ befindet sich am Haltepunkt des Haller Willem in Westbarthausen. Von hier aus kann der Blick über Felder und Wiesen bis zum Naturschutzgebiet „Salzenteichsheide“ schweifen. Im Hintergrund sind die Höhenzüge des Teuto zu erkennen. Der moderne Haltepunkt der Traditionsbahn entstand übrigens im Rahmen des Expo Projektes 2000 in Hannover. Wer hier aus- oder besser einsteigen will, kann das natürlich tun. Dann verpasst er aber die wunderschöne Strecke bis nach Versmold.

Schuhe aus am Rastplatz „Fühlen“

Der Rastplatz "Fühlen" liegt gleich neben Vossieks Mühle, direkt an einem Düker. Was das ist? Eine Unterführung für Wasserläufe. Das Besondere an dieser Stelle: Hier wird ein Bach unter dem anderen hindurch geführt. So werden am einstigen Zusammenfluss von Dissener und Bockhorster Bach Überschwemmungen verhindert.

Mammutbaum und Co. - Stadtpark Versmold

Dieser Baumbestand sucht seinesgleichen. Der Versmolder Stadtpark wartet mit mächtigen Eichen, Buchen und sogar einem Mammutbaum auf. 1843 angelegt, befindet sich der ehemalige Privatpark der Familie Delius seit 1901 in städtischer Hand. Heute engagiert sich die Hans Reinert Stiftung für Pflege und Fortentwicklung des Areals. Ein Geheimtipp für fußmüde Wanderer ist die Wassertretstelle im Aabach. Das kühle Nass macht Schusters Rappen fast wie neu.

Heimatmuseum Versmold

Mitten im Industriegebiet stoßen Wanderer auf jede Menge Geschichte. 1994 richtete der Heimatverein Versmold in dem ravensbergischen Heuerhaus ein Museum ein, das Einblick in vergangene Welten und vergessene Handwerke ermöglicht. Die Dauerausstellungen sind Leinen und Segeltuch sowie der Entstehung der Fleischwarenindustrie in Versmold gewidmet. Zum Museum gehören auch eine Schmiede, eine Wagenremise, ein Café, eine Tischlerei, das historische Backhaus und der liebevoll restaurierte Heuerlingskotten.

Park Villa

Schützenstr. 14
33775 Versmold

Tel. 05423 931996
Internet: www.parkvilla-versmold.de

Parklounge

Caldenhofer Weg 21a
33775 Versmold

Tel. 05423 473830
Internet: www.parklounge-versmold.de

Tour 5 | Borgholzhausen – Versmold

Eine atemberaubende Aussicht, ein Grenzgang und jede Menge Geschichte erleben Sie auf der längsten Etappe. Von Borgholzhausen führt die Strecke hinauf zum Luisenturm mit seinem Panorama-Blick. Später treffen Sie auf eine königliche Grenze, historische Mühlen und Baumriesen im Versmolder Stadtpark. Damit nicht genug, warten am Etappenziel eine Kirche mit Schießscharte und ein Brunnen mit zwei Namen auf Sie. Weil 21 Kilometer zu Fuß eine Herausforderung sind, liegen zwei Rastplätze an der Strecke.
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