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Bunte Mühle

Fast alle alten Mühlen haben seit Jahrzehnten ihre Arbeit eingestellt. Diese nicht! Mit großen Teichen am Frankfurter Weg gelegen, gehört die Bunte Mühle zu den drei Wanfahrts-Mühlen in Bockhorst. 1945 schwer beschädigt, wurde sie nach dem Krieg wieder aufgebaut. Noch heute wird sie als Sägemühle betrieben. Die „Nachbarin“ Lütke Mühle, eigentlich „obere Wanfahrtsmühle“, gehört zu den historischen Mühlen in Bockhorst. Vermutlich war sie ursprünglich Teil des Gutes Halstenbeck.

Lütke Mühle

Fast alle alten Mühlen haben seit Jahrzehnten ihre Arbeit eingestellt. Diese nicht! Mit großen Teichen am Frankfurter Weg gelegen, gehört die Bunte Mühle zu den drei Wanfahrts-Mühlen in Bockhorst. 1945 schwer beschädigt, wurde sie nach dem Krieg wieder aufgebaut. Noch heute wird sie als Sägemühle betrieben. Die „Nachbarin“ Lütke Mühle, eigentlich „obere Wanfahrtsmühle“, gehört zu den historischen Mühlen in Bockhorst. Vermutlich war sie ursprünglich Teil des Gutes Halstenbeck.

Wasserschloss Holtfeld

Gleich zwei Wasserschlösser passieren Wanderer auf dieser Etappe. Den Anfang macht das Renaissance-Wasserschloss im Ortsteil Holtfeld. Mit Vorburg, Mittel- und Haupthaus zählt es zu den schönsten Wasserschlössern im Teutoburger Wald. Zwar ist es nicht öffentlich zugänglich, doch auch von außen lässt sich die Schönheit des Anwesens erkennen. Teile der Gräften sind erhalten, auch die Zufahrt über eine Eichenallee. Das Herrenhaus ist ein wuchtiger Giebelbau mit quadratischem Eckturm und prächtigen Volutengiebeln.

Prächtige Kirche in Stockkämpen

Sie ist ein Überraschungspaket: Äußerlich fast unscheinbar, entfaltet die katholische Kirche in Stockkämpen im Inneren ihre barocke Pracht. Das Vesperbild der Pietà nehmen sich noch heute Pilger als Wallfahrtsziel. Ursprung dieser Gemeinde war ein kleines Franziskaner-Kloster auf dem Gelände. Sehenswert sind auch der Friedhof und das dortige Mausoleum der Korff-Schmisings, das als Kapelle genutzt wird. Am benachbarten Pfarrhaus spenden im Sommer gewaltige Baumriesen Wanderern angenehmen Schatten.

Rastplätze „Hören“ - Genuss für die Ohren

Auch der Hörsinn kommt auf dem „Weg für Genießer“ auf seine Kosten. Der „Hör-Platz“ befindet sich in der Nähe der Waldkirche Stockkämpen und des Ruthebachs in einem Wäldchen. Umgeben von hohen Laubbäumen erleben Wanderer hier zwischen Waldkirche und Ruthebach ein Naturkonzert - das Rauschen der Blätter im Wind. Mit zwei Hörtrichtern in 20 Metern Abstand lässt sich hier außerdem prima in die Ferne lauschen oder einander zuflüstern.

Märchenhaftes Wasserschloss Tatenhausen

Nach einer Stärkung im gleichnamigen Gasthof gegenüber, lockt das Wasserschloss Tatenhausen als letzter Höhepunkt der Etappe. Es liegt im Tatenhauser Forst und ist ein klassisches Bauwerk der Weserrenaissance. Vollständig von Wasser umgeben, hat das Anwesen märchenhafte Züge. Da das Schloss bewohnt ist, sind nur die Familienkapelle, der Hof und der beeindruckende Park zu besichtigen. Bei den Führungen enthüllen die Besitzer manche Anekdote der Schlossgeschichte. www.tatenhausen.de

Gasthof Tatenhausen

Versmolder Straße 15
33790 Halle (Westfalen)
Tel. 05201 3321
Internet: www.gasthof-tatenhausen.de

TaWaLa – Tatenhausener Waldladen und Café

Versmolder Straße 11
33790 Halle (Westfalen)
Tel. 05201 857898

Tour 6 | Versmold – Halle

Die flachste der Etappen ist die Schlössertour des „Weg für Genießer“. Zunächst aber geht es von Versmold ins ehemalige Golddorf Oesterweg und von dort entlang der neuen Hessel zur Sägemühle. Die neue Hessel begleitet Sie auch bis zum Wasserschloss Holtfeld. Ein barockes Kleinod lockt in Stockkämpen, wo Kirche und Friedhof reich geschmückt sind. Am Tatenhauser Forst stoßen Sie auf das gleichnamige Wasserschloss. Das letzte Stück durch den Wald Richtung Haller Innenstadt lässt den Wandertag ausklingen.
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